Die elektrische Entdeckungsreise von Rabelink hat begonnen
Eine Herausforderung, aber eine, die viel Spaß macht. So können wir die Arbeit mit unseren neuen Elektro-Lkw beschreiben. Die ersten beiden E-LKWs sind jetzt in Betrieb genommen worden. Die Vorteile für die Umwelt liegen auf der Hand, jetzt müssen wir herausfinden, wie wir sie in der täglichen Praxis am besten einsetzen können.
In erster Linie ist die Ankunft der beiden Elektro-Lkw (Volvo FM Electric mit 490 KW) ein großer nächster Schritt in Richtung einer nachhaltigen Zukunft. "Das passt perfekt zu unseren Grundwerten", erklärt Geschäftsführer Alwin Schweckhorst. "Jetzt müssen wir anfangen, ein Gefühl dafür zu bekommen. Ganz wichtig wird sein, wie hoch die Kapazität der Lkw in der täglichen Praxis ist."
Denn die Reichweite, die die Anbieter auf dem Papier vorhersagen, wird auf der Straße nicht immer zu 100 Prozent erreicht. "Bei Dieselautos haben wir das genau, beim elektrischen Fahren ist es eine Entdeckungsreise. Die Reichweite von E-Autos ist variabel, während wir beim Diesel daran gewöhnt sind, dass sie fest vorgegeben ist", so Alwin. "Außerdem stellt sich die Frage, was kältere Bedingungen bewirken, und man tankt nicht nur ein paar Minuten, sondern hat eine Ladezeit von ein paar Stunden. Das ist eine ganz andere Art zu denken und zu planen. Das ist eine Herausforderung, die aber viel Spaß macht. Wir werden es erleben. Die Vorteile für die Umwelt sprechen für sich, die Erfahrungen in der Praxis werden wir sammeln."
Sparsames Fahren zahlt sich aus
Der erste von vorläufig zwei E-Trucks wurde am 31. Januar bei uns in Wehl angeliefert, inzwischen ist auch der zweite eingetroffen und beide Fahrzeuge haben ihre ersten Kilometer absolviert. Ein erster Eindruck: Fahrweise und Beladung sind noch wichtiger als bisher. "Vieles hängt vom Fahrer ab, sparsames Fahren zahlt sich aus", sagt Harald Smook, Bereichsleiter Transport. "Außerdem spielt die Anzahl der Kilos eine große Rolle. Vier oder 20 Tonnen im Anhänger machen einen ziemlichen Unterschied, das ganze Gewicht muss man sowieso bewegen und halten." Das zeigt auch der Vergleich zwischen den beiden E-Trucks. "Der erste wird hauptsächlich für den Containertransport zwischen Doesburg und Zevenaar eingesetzt. Er schafft etwa 4,5 Mal, was angesichts der schweren Ladung ziemlich gut ist. Den zweiten setzen wir für leichtere Gemeindearbeiten ein, und da sieht man sofort, dass er ein paar Kilometer mehr zurücklegen kann. Inzwischen sind wir dabei, weitere Fahrer auszubilden und zu schulen. Das Wichtigste für uns als Unternehmen ist, dass wir uns ständig weiterentwickeln.
Beste Papiere
Die Entscheidung für Volvo fiel nicht schwer. "In Bezug auf Aktionsradius und Lieferzeit hatten sie zum Zeitpunkt der Bestellung die besten Referenzen", sagt Niels Kemperman, der für unseren Fuhrpark zuständige Flottenmanager. "Neben der Sicherheit der Fahrzeuge war es vor allem wichtig, dass der Stil des Hauses Rabelink mit einem grünen Akzent beibehalten wird. Wir finden, das ist sehr gut gelungen." In der Praxis zeigen die E-Trucks die gleichen Eigenschaften wie Elektro-Pkw: "Die Zugkraft ist enorm", sagt Niels, "das ist ganz ähnlich, wie es zum Beispiel Tesla-Fahrer gewohnt sind. Wenn man auf das Gaspedal tritt, hat man sofort die volle Leistung, und daran muss man sich erst einmal gewöhnen. Wir werden daher in naher Zukunft den Verbrauch und das Fahrverhalten beobachten, um daraus zu lernen."